Cortal Consors firmiert zur Consorsbank

Cortal Consors wird zur ConsorsbankSeit dem 8. Dezember 2014 trägt Cortal Consors einen neuen Namen. Für die neue Consorsbank wurde natürlich nicht nur am Design und den Logos geschraubt, sondern die Consorsbank soll zur digitalen Vollbank werden und es ist gewünscht, dass die Kunden diesen Prozess aktiv mitgestalten.

Für die Bestandskunden sei angemerkt, dass sich durch den neuen Markenauftritt weder die Bankleitzahl noch die Kontonummern ändern. Es besteht für den Kunden deshalb kein Handlungsbedarf. Auch die Karten behalten ihre Gültigkeit und können ohne Komplikationen weiter genutzt werden.

Die Neuerungen im Überblick

In einem Interview, das auf der Seite finanzen.net zu finden ist, erklärt Cortal-Consors-Chef Kai Friedrich, dass er die Zahl der Kunden von jetzt 840.000 um 30 Prozent auf dann 1,1 Millionen steigern will. Bis 2017 soll das realisiert werden.
Die Produkte, wie etwa das Tagesgeld der Bank, das Girokonto oder das Depot haben in unseren Produkt-Checks zuvor schon gute Leistungen bescheinigt bekommen und deshalb auch immer eine Empfehlung erhalten. Die Neuerungen, die wir im Folgenden vorstellen, sollen jetzt noch mehr Neukunden zum Wechsel ihrer bisherigen Bank bewegen.

 Community und Ideen

Deshalb laden wir Sie ein mit uns gemeinsam das Banking von morgen zu gestalten.Consorsbank

Die Einladung ist durchaus ernst gemeint! Unter der Rubrik „Wissen“ hatte Cortal Consors schon im vergangenen Jahr eine Plattform geschaffen, auf der die User über Finanzthemen diskutieren konnten. Bei der Consorsbank findet der Kunde jetzt zusätzlich die Möglichkeit, eigene Vorschläge für ein besseres Banking einzustellen und damit für alle öffentlich zur Diskussion zu stellen. Dabei kann der Nutzer mitgestalten, welche Ideen es bis zur Umsetzung schaffen und aktiv auf den Prozess Einfluss nehmen. Durch Facebook, Twitter, Google+  & Co. hat der Verbraucher zwar per se die Möglichkeit an die Öffentlichkeit zu treten, um sich über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu Wort zu melden. Gerne genutzt, um Dampf abzulassen und sich den Frust von der Seele zu schreiben. Schwieriger ist es aber mit Sicherheit, die zufriedenen Kunden zur aktiven Mitarbeit zu bewegen. Unter dem Punkt „Ideen“ haben alle Nutzer der Consorsbank jetzt dazu die Möglichkeit. Diese Form der Transparenz und die aktive Beteiligung der Nutzer an der Entwicklung der Produkte sticht heraus und ist durchaus ein mutiger Schritt, den es zu würdigen gilt.

Neue mobile Banking Apps und ein Finanzplaner

nachrechnen lohnt sichDie Consorsbank startet mit dem Markenwechsel neue Apps für das Smartphone und den Tablet-PC. Mit den Anwendungen kann der Nutzer seine Konten und das Depot einsehen, aber auch Überweisungen tätigen, Wertpapiere beobachten und auch handeln. Weiterhin kann der Nutzer mit der Applikation einen Geldautomaten in der Nähe suchen. Aktuelle News, die aus unterschiedlichsten Quellen stammen – wie etwa Zeitschriften – stehen zur Verfügung.  Damit ist das Banking mobil und entspricht sicher den heutigen Erwartungen der meisten Nutzer. Seltener findet sich ein Finanzplaner im Angebot der Banken. Der hilft, die Einnahmen und Ausgaben auf den Konten im Blick zu behalten. Die Posten werden automatisch in Kategorien eingeteilt, der Nutzer kann die einzelnen Posten aber auch selbst einer Kategorie zuweisen. Dafür stehen zahlreiche Kategorien und Unterpunkte bereit. Das digitale „Haushaltsbuch“ ist ein klarer Pluspunkt!

Der Consorsbank Finanzplaner
Das Bild zeigt einen Screenshot des Finanzplaners

Crowdfunding und Trading

Crowdinvesting als GeldanlageIm Bereich Crowdfunding kooperiert die Consorsbank mit Seedmatch und bietet den Kunden die Möglichkeit, sich finanziell an jungen Unternehmen zu beteiligen. Ab einem Betrag von 250,- Euro kann der Nutzer in ein Startup, das sich über die Plattform von Seedmatch präsentiert, investieren. Clevere Fintechs machen den Banken an manchen Stellen Konkurrenz und bieten alternative Anlageformen oder Bezahlmöglichkeiten. Hier hat die Consorsbank (noch?) kein eigenes Produkt vorzuweisen, zeigt aber auch keine Berührungsängste!

Im Bereich Trading bietet die Consorsbank zum kostenlosen Wertpapierdepot Freetrade-Aktion. Das sind monatlich wechselnde Aktionsangebote. Zum Start sieht das Angebot vor, in Kooperation mit der Baader Bank außerbörslich internationalen Aktien zu handeln. Im Aktionszeitraum entstehen dafür keine Gebühren. Weiterhin bietet die Consorsbank Freebuy, Flatbuy und flatfee Aktionen. Somit gibt es im einstigen Kernbereich sehenswerte Neuerungen.

Digital Life Protect – Der Internetschutzbrief

Dieser Punkt umfasst einige Versicherungsleistungen, wie einen Einkaufsschutz, Identitätsschutz und den Rechtschutz, zugeschnitten auf den digitalen Alltag der Kunden. Mit den einzelnen Produkten erhält der Kunde Zugang zu einer „juristischen Hotline“ , wo spezialisierte Anwälte die Fragen der Kunden beantworten. Die Versicherungen werden über die BNP Paribas Cardif realisiert. Das ist ein Versicherer, dem mehr als 90 Millionen Kunden weltweit in 37 Ländern betreut. Cardif gehört zur BNP Paribas, zu der auch die Consorsbank gehört.

Fazit zur neuen Bank – reichlich Aufbruchstimmung!

Das Produkt kann überzeugenDie Consorsbank beschreitet neue Wege im Banking. Die Bereiche „Community“ und „Ideen“ wecken unser Interesse. Das zu verfolgen wird sicher spannend. Spannender ist es natürlich, den Prozess mitzugestalten! Die Produkte, wie das kostenlose Girokonto oder das Tagesgeldkonto mit der langen Zinsgarantie bleiben im Kern durch den Markenwechsel unverändert. Es gibt im Zuge der Umstellung keine negativen Konditionsänderungen für den Kunden. Im Gegenteil, der Finanzplaner bietet schließlich einen Mehrwert.

Beim Durchforsten der Internetseite und den Videos der neuen Consorsbank ist die Aufbruchstimmung spürbar und das gefällt. Deshalb wünschen wir der Consorsbank gutes Gelingen!

Video-Spot der Consorsbank

Bildquelle:

© B. Wylezich – Fotolia.com; © Olivier Le Moal – Fotolia.com; © Ivelin Radkov – Fotolia.com;

Hier schreibt Thomas Gödert

Online-Redakteur Finanzen. Arbeitet seit 2012 bei BergMedia.net. Thomas Gödert ist auch auf Google+ und Twitter aktiv.
Kategorie: Depot, Girokonto, Tagesgeld

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.