Flatfee-Konditionen 
Das flatex Depot im Produkt-Check

stempel_depot_blauDas flatex Depot ist einen Blick wert, denn dank der geringen und transparenten Preise pro Order, sticht der Online-Broker die Angebote zahlreicher Mitbewerber aus und bietet trotzdem ein breites Leistungsspektrum. Egal ob der Anleger viel oder wenig handelt, ist das Sparpotenzial groß.

Das flatex Depot im Überblick

  • Depotführung: kostenlos
  • Kosten pro Order: 5,- + Börsengebühr
  • Limitgebühren: keine
  • Handelbare Produkte: Aktien, Anleihen, Derivate, Optionsscheine, Forex, ETFs, Zertifikate
  • Trading Software: flatex trader 2.0 und MetaTrader 4
  • Kontaktmöglichkeiten: Telefon, E-Mail
  • Extras: schnelle Video Legitimation
  • Webseite: http://www.flatex.de*

Die Wahl des geeigneten Brokers ist der erste Schritt zum Erfolg an der Börse

Für den Vermögensaufbau sind Aktien und die zahlreichen börsengehandelten Produkte unverzichtbar und damit ein entscheidender Baustein im persönlichen Anlagemix. Für den Handel mit diesen Produkten benötigt der Anleger ein Wertpapierdepot. Dabei spielen die Kosten, die für die Depotführung und je Order entrichtet werden müssen, eine gewichtige Rolle. Denn neben der Inflation knabbern auch die Gebühren an der Rendite und die ist schließlich das Ziel der gesamten Anstrengung.

Bullen- oder BärenmarktDie Wahl des richtigen Anbieters eröffnet die Chance, die Kosten für die Depotführung dauerhaft zu senken. Dabei stellt sich vor allem die Frage, welche Produkte gehandelt werden sollen und vor allem auch, wie hoch das regelmäßige Handelsvolumen ausfällt. Denn diese Faktoren bestimmen üblicherweise die Kosten. Gerade Anleger, die eher eine konservative und langfristig ausgerichtete Anlagestrategie verfolgen, haben ihr Depot häufig bei einer Filialbank, bei der sich die schlichte Aufbewahrung der Aktien, Fonds und ETFs schon spürbar auf die Rendite auswirkt. Sich über die Preisstruktur dieser Anbieter im Vorfeld zu informieren fällt nicht leicht, denn meist ist es, ohne einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren, nicht einmal möglich die Kosten für das Depot, geschweige denn für eine Order zu erfahren.

Die Preise der Online-Broker sind da einfacher zu recherchieren und das macht es für den Anleger leichter einen passenden Anbieter zu finden. Der Vergleich lohnt sich allemal, denn die Broker haben ihre Produkte auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet. Depotgebühren verlangen die Online-Broker eher nicht, deshalb lohnt sich der Blick in das Preis-Leistungs-Verzeichnis des Anbieters, um die wirklichen Kosten abschätzen zu können.

Das flatex Depot im Detail und im Bankenvergleich

Das Wertpapier von flatex ist mit keiner Kontoführungsgebühr belegt. Im Bankenvergleich findet sich aktuell kein Online-Anbieter, der eine Kontoführungsgebühr verlangt. Somit entscheidet allein die Orderprovision, was das Online-Depot unterm Strich kostet und welcher Anbieter das Rennen macht.

Orderprovisionen bei flatex

stempel_flatfee_kondtionen_gruenDer Name „Flatex“ lässt es erahnen, dieser Anbieter offeriert seinen Kunden Flatfee-Konditionen. Die Kosten pro Order betragen im Xetra-Handel 5,- Euro plus die jeweilige Börsengebühr. Auch der außerbörsliche Direkthandel ist zum Festpreis von 5,90 Euro zu haben. Gleiches gilt für Auslandsbörsen wie in den USA oder Kanada, wo der Festpreis aktuell bei 19,90 Euro liegt, sowie den europäischen Auslandsbörsen, die zum Festpreis von 24,90 Euro pro Order gehandelt werden können.

In Bezug auf die Orderkosten ist der Wettbewerb unter den Online-Brokern aufgrund der fehlenden Grundgebühr natürlich hart umkämpft und wer jetzt den Vergleichsrechner bemüht, sieht schnell, dass es teilweise sogar noch geringere Ordergebühren für den Xetra-Handel gibt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es sich dabei dann meist um Neukundenangebote handelt und dass die Kampfpreise dann nur für sechs Monate Bestand haben und anschließend eine höhere Gebühr fällig wird. Wer also ein längerfristiges Verhältnis sucht, sollte nicht nur auf Aktionsangebote schielen.

Bei ausgewählten Partnern ermöglicht flatex seinen Kunden einen 0,- Euro Handel. Dafür hat flatex aktuell zehn Premiumpartner im Programm. Bestimmte Produkte kann der Endkunde bei diesen Partnern kostenlos handeln. Darunter sind namhafte Banken, wie etwa die Deutsche Bank, die Commerzbank, BNP Paribas oder die DZ Bank. Die Anzahl der kostenlosen Transaktionen ist hier zum Teil eingeschränkt oder es gibt Vorgaben in Bezug auf die Stückzahl oder das Handelsvolumen zu beachten. Dabei handelt es sich um ausgesuchte Fonds, Zertifikate und Optionsscheine. Gehandelt werden die Produkte im außerbörslichen Direkthandel, aber völlig kostenlos.

Handelbare Produkte beim flatex Depot

An dieser Stelle zäumen wir das Pferd von hinten auf und nennen die Produkte, die nicht handelbar sind. Das geht in diesem Fall schneller. Nicht vorgesehen ist der Handel mit Genussscheinen, mit Indexzertifikaten und Investmentfonds. Dagegen ist der Handel mit Aktien, Anleihen, Derivaten oder Optionsscheinen kein Problem. Ebenso der Forex-Handel oder ETFs und Zertifikate können problemlos gehandelt werden.

Handelsmöglichkeiten  – Trading Software & Mobile Trading

Der DAXFlatex nennt sein Kundenportal selbst die „Webfiliale„. Dementsprechend findet der Nutzer alle relevanten Informationen rund um das Wertpapierdepot auf dieser Seite. Wer mit dem Smartphone oder dem Tablet auf das Kundenportal zugreifen möchte, findet dafür eine mobil optimierte Version.

Der Bestand an Aktien im Depot oder etwa der Kontostand auf dem Verrechnungskonto, das bei flatex als Cashkonto bezeichnet wird, kann über das Kundenportal schnell eingesehen werden. Wer sich für den CFD-Handel registriert hat, kann hier auch den Kontostand für das Transferkonto überblicken.

Über die Webfiliale können selbstverständlich auch Aktien und andere Produkte gehandelt werden. Neukunden erhalten die Möglichkeit, 50 Mal Realtime-Kurse abzufragen. Bestandskunden erhalten monatlich 25 Mal die Möglichkeit Echtzeitkurse abzufragen und erhalten pro Trade je 10 weitere Abfragen. Wer den Frei-Bestand ausschöpft, bezahlt pro Abfrage einen Cent.

Wem die Webfiliale für den Handel nicht ausreicht, kann den „flatex trader“ nutzen. Die Handelssoftware erlaubt es Echtzeitkurse in den unterschiedlichsten Ansichten aufzurufen, Alarme und Signale einzurichten oder verschiedene Indikatoren, die für die die technische Analyse gebraucht werden einzupflegen. Die Software kostet in der Basisversion 15,- Euro im Monat und die Premiumversion schlägt mit 39,- Euro im Monat zu Buche. Für Handel an den internationalen Devisenmärkten kann der kostenlose Meta Trader 4 genutzt werden. Mit der Handelssoftware kann in Echtzeit der Kursverlauf der Währungen beobachtet werden und der Handel funktioniert direkt aus dem Chart heraus.

Informationen zum Anbieter flatex

Die flatex GmbH hat ihren Sitz in Kulmbach. Flatex ist ein Angebot der FinTech Group AG und die depotführende Bank ist die biw Bank für Investments und Wertpapiere AG. Der Anbieter ist seit 2006 auf dem Markt und betreut heute rund 140.000 Kunden. Aus dem Geschäftsbericht aus dem Jahr 2014 geht hervor, dass der Anbieter ein Kundenvermögen von mehr als vier Milliarden Euro betreut.

Fazit zum Wertpapierdepot von flatex

Das ist unser Fazit!Die günstigen und transparenten Orderpreise von flatex sind für alle Anleger von Interesse, die ihre Anlageentscheidungen gern selbst treffen und nicht einsehen schon für die schlichte Aufbewahrung der Papiere jährlich Geld aufzuwenden und dann noch pro Trade eine saftige Gebühr plus Spesen auszulegen. Gerade die Festpreise im außerbörslichen Handel stechen heraus und bieten ein beachtliches Sparpotenzial.

Bildquelle:

Skitterphoto – pixabay; © hwolfraum – Fotolia.com; Zerophoto-Fotolia.com;

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Hier schreibt Thomas Gödert

Online-Redakteur Finanzen. Arbeitet seit 2012 bei BergMedia.net. Thomas Gödert ist auch auf Google+ und Twitter aktiv.
Kategorie: Depot, Produkt-Check

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