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Weitere Infos zum Wertpapierdepot

Ein Wertpapierdepot ist ein Konto, das bei einer Bank geführt wird und ausschließlich dem Handel, d.h. dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren dient. Neben einer Kontoführungsgebühr sind auch Gebühren pro einzelnem Wertpapierkauf (ugs. pro Trade) üblich.

Unterschied Bankguthaben / Investition in Wertpapiere

Wenn man ein Girokonto, ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeld bei einer Bank führt und Geld auf dieses Konto einzahlt, dann ist das eigentlich nichts anderes als ein Kredit, der für die Bank zur Verfügung gestellt wird. Bankkunden sollten deshalb darauf achten, dass sie für ihre Einlagen möglichst gute Zinsen erhalten. Doch in der aktuellen Marktphase mit historisch niedrigen Leitzinsen fällt die Rendite auf Bankguthaben recht mager aus, dafür ist die Anlage in Tagesgeld und Festgeld sehr sicher und auch im möglichen Insolvenzfall einer Bank durch Einlagensicherungssyteme zusätzlich abgesichert.

Grundregel der Geldanlage: Mehr Rendite nur mit mehr Risiko

Bild: Aktienkurse im eigenen Depot analysierenWer mehr aus seinem Geld machen möchte und dazu auch bereit ist ein höheres Risiko einzugehen, der kann sich nach anderen Möglichkeiten, wie z.B. Investitionen in einzelne Aktientitel, Staats- und Unternehmensanleihen, gemanagte Fonds oder börsengehandelte Indexfonds umschauen. Wer sich darauf einlassen möchte, der verlässt jedoch den Bereich der sogenannten „mündelsicheren“, d.h. den Bereich der reinen Verwahrgelder in Form von Guthaben und sollte sich bewusst sein, dass eine Investition in Wertpapiere neben der Möglichkeit auf Gewinne auch eine nicht unwahrscheinliche Möglichkeit der Verluste beinhaltet.

Eröffnung bei Hausbank möglich aber nicht unbedingt ratsam

Um Wertpapiergeschäfte tätigen zu können, braucht man in Deutschland ein Wertpapierdepotkonto, das entweder bei der bisherigen Hausbank zusätzlich eröffnet werden kann, oder im Internet bei einer Direktbank geführt wird. Die Vorteile des Handels über eine Direktbank können in erster Linie mit der deutlich günstigeren Kostenstruktur begründet werden. Während bei den großen Privatbanken, Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken ein Depotkonto meist nicht ohne Kontoführungsgebühren zu erhalten ist, verzichten Direktbanken meist auf diesem Posten. Auch bieten viele Onlineangebote bei den Gebühren pro Trade eine sogenannte „Flat Fee“ an, während klassische Banken neben der fixen Ordergebühr auch prozentuale Gebühren gemessen an der Ordergröße verlangen.

Vermögensverwaltung selbst in die Hand nehmen

Doch es gibt auch noch einen weitere Grund warum, das Depot nicht unbedingt bei der Hausbank geführt werden sollte: Nicht jeder Bankberater muss unbedingt von den Börsenaktivitäten seines Kunden erfahren. So kann man einerseits Vermögen recht anonym verwalten und bleibt andererseits vor lästigen Anrufen mit Aufforderungen zu Verkaufsgesprächen verschont.

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