Geld sparen & die Nerven schonen 
Geldautomatensuche leicht gemacht!

Einfach und kostenlos Bargeld abhebenIm Alltag machen wir uns um den Bargeldbestand in unserem Geldbeutel kaum Gedanken. Wir kenne unser Umfeld und wissen, wo ein geeigneter Geldautomat zu finden ist. In der Not kann auch mal ein Arbeitskollege aushelfen und uns Geld leihen. Wenn wir unterwegs sind, kann es teuer werden, an einem fremden Automaten Geld abzuheben, denn die Filialbanken verlangen von Fremdkunden oft hohe Gebühren. Doch die lassen sich umgehen!

Hilfe! Wo ist denn mein Geldautomat?

Ist ihnen das auch schon mal so gegangen? Sie steigen aus dem Zug und sind nach Stunden endlich angekommen. Die Vorbereitungen zu dieser Reise waren schon anstrengend! Klamotten packen, Aufladekabel nicht vergessen, den Hund in die Pension gebracht, die Kinder bei der Oma abgeliefert, wichtige Unterlagen zusammengepackt und so weiter. Dass der Pappbecher Kaffee in der Bahn drei Euro kostet, hatte man irgendwie verdrängt, aber der Bedarf an Koffein ist diesmal enorm. Das Sandwich war auch teurer als geplant. Bei der ganzen Vorbereitung ist das Thema: „Bargeldversorgung“ leider untergegangen, aber dank gesteigertem Koffeinbedarf (Der Latte Macchiato kostet 3,40 Euro. Da müssten die mal Angaben über den Koffeingehalt auf den Becher drucken, um den Vergleich zu erleichtern.) ist der Geldbeutel mittlerweile leer.

Köln HBFNatürlich gibt es an jedem Bahnhof auch Geldautomaten, aber die Areale sind ja oft weitläufig und die Anzahl der Banken nicht gering. Nur die eigene Bank ist meist nicht auf den ersten Blick zu sehen. Das Letzte, was man jetzt braucht, ist zusätzlicher Stress bei der Suche oder unnötige Rennerei, denn schließlich müssen der Trolli und das Laptop auch bewegt werden. Also ab zum nächstbesten Geldautomaten, Karte rein und dann prangt auf dem Display der Hinweis, das eine Gebühr von rund fünf Euro für die Bargeldabhebung fällig wird. Dagegen kann sich der Verbraucher schützen, und zwar mit passender Technologie!

Lösung: Automatensuche im Netz oder die passende App der Bank nutzen

Die Lösung ist einfach und erfordert lediglich ein Smartphone. Die meisten Banken haben auf ihrer Webseite eine Automatensuche für ihr Girokonto integriert, die jeder über einen gängigen Browser nutzen kann, solange eine aktive Internetverbindung besteht. Dabei ist es natürlich sinnvoll die Seite der eigenen Bank zu nutzen, denn es soll schließlich ein Automat sein, bei dem die Bargeldabhebung kostenlos ist.

Funktionsweise der Geldautomatensuche über den Browser

Die Geldautomatensuche der Banken ist auf deren Seiten nicht immer sehr präsent platziert. Damit sich die Kunden nicht den Wolf suchen, hilft die Suchmaschine, um schnell an das Ziel zu gelangen. Dazu einfach den Namen der Bank und das Stichwort „Geldautomatensuche“ in das Suchfenster getippt und das Ergebnis sollte ganz oben erscheinen. Egal ob DKB, ING-DiBa, Consorsbank, comdirect, norisbank, netbank oder Commerzbank, die Geldautomatensuche sieht zwar überall unterschiedlich aus, funktioniert aber immer auf die gleiche Weise.

Den eigenen Standort mit GPS bestimmenDen Nutzer erwartet hier am Anfang oft die Frage, ob die Seite auf das GPS bzw. den Standortdienst zugreifen darf. Dieser Anfrage sollten die Anwender zustimmen, denn dann ermittelt der Dienst den aktuellen Aufenthaltsort und erlaubt auch eine Navigation zum gewünschten Automaten. Es ist aber auch möglich den Namen der Ortschaft oder der Stadt einzugeben und zusätzlich auch den Straßennamen. Anschließend zeigt die Automatensuche eine Liste mit geeigneten Automaten und deren Entfernung vom jetzigen Standort. Durch den Klick auf ein Ergebnis der Trefferliste oder auf ein Symbol in der Karte erhält der Nutzer weiter Informationen zum Automaten. Zum Beispiel zu Öffnungszeiten der entsprechenden Bank und um was für einen Automaten es sich handelt. Darüber hinaus gibt es dann die Möglichkeit die Navigation zum Geldautomaten zu starten. Dabei kann meist zwischen einer Fußgänger- oder Fahrzeugnavigation gewählt werden.

Die Online-Banking App der eigenen Bank für die Automatensuche nutzen

Mittlerweile bieten auch die meisten Banken-Apps für iOS und Android eine Geldautomatensuche an. Das spart die Suche nach der Anwendung im Internet. Die Apps bieten aber auch zahlreiche Informationen, wie Notfallnummern bei Kartenverlust. Deshalb sollten sich Bankkunden, die sonst eher nicht auf dem Smartphone auf das Online-Banking zugreifen überlegen, die entsprechende App zu installieren. Probleme treten ja leider immer dann auf, wenn wir am wenigsten damit rechnen und wer dann gut aufgestellt ist, kann die Situation leichter meistern.

Tipp: Strom Sparen

Wer unterwegs ist, möchte meistens auch Strom sparen um, möglichst lange erreichbar zu sein, ohne das Smartphone ständig aufladen zu müssen. Gerade GPS, das für die Automatensuche gebraucht wird, ist ein echter Stromfresser. Deshalb ist es ratsam, das GPS nach der erfolgreichen Suche wieder abzuschalten.

Weitere Möglichkeiten um den geeigneten Automaten zu finden

Je nach Kontenmodell gibt es für Kunden die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um an Bargeld zu gelangen. Die Girocard, die die meisten unter der Bezeichnung EC-Karte kennen ist da nur eine Möglichkeit. Wenn Kunden mit der Girocard kostenlos Geld abheben wollen, dann geht das in der Regel nur, wenn der Geldautomat zu dem richtigen Automatenverbund gehört. In Deutschland kennen wir die Cash Group und den CashPool. Auch die haben eigene Webseiten und Apps entwickelt, die es uns erlauben, schnell einen Geldautomaten zu finden.

Je nach Nutzung ist eine bestimmte Kreditkarte zu empfehlenDa die Direktbanken kein eigenes Filialnetz unterhalten und somit auch keine eigenen Geldautomaten aufstellen, geben die Direktbanken ihren Kunden oft eine Kreditkarte in die Hand, mit der sie kostenlos Bargeld abheben können. In Deutschland sind Mastercard und VISA sehr verbreitet. Folgen Sie der Verlinkung, um zur jeweiligen Suche zu gelangen. Daher können Kunden auch die Geldautomatensuche des jeweiligen Kreditkartenherausgebers nutzen, um einen Automaten zu finden, der Bargeld ausspuckt. Wer die nutzt, stolpert häufig über den Begriff „ATM Locater“. Das ist im englischsprachigen Raum der Terminus für die Geldautomatensuche. Denn hier heißt der Geldautomat „Automatic Teller Machine“, was übersetzt so viel wie „automatischer Bankangestellter“ bedeutet.

Bargeld im Supermarkt und an der Tankstelle auszahlen lassen

Geld an der Tankstelle erhaltenVerbraucher sollten sich nicht wundern, wenn auf der Trefferkarte der Bank plötzlich das Logo einer Shell-Tankstelle auftaucht. Deutschlandweit können Verbraucher an mehr als 1.300 Tankstellen des Konzerns Bargeld bekommen. Kunden der DKB oder der Cash-Group-Banken können hier kostenlos Bargeld abheben.

Außerdem gibt es einige Supermärkte, die bei einem Mindestkaufbetrag von 20,- Euro bei einer Zahlung mit der Girocard, ihren Kunden bis zu 200,- Euro Bargeld auszahlen. Das geht in Rewe-, Netto-, Penny- und Toom-Märkten und zum Teil auch in EDEKA Märkten. Damit steigt die Anzahl der Möglichkeiten an Bargeld zu gelangen noch einmal beträchtlich.

Dank benutzerfreundlicher Technik, die uns die Kartenherausgeber und die Banken zur Verfügung stellen und pfiffiger Kooperationen mit anderen Unternehmen ist es heute sehr einfach, einen Geldautomaten zu finden oder an Bargeld zu gelangen. Wenn man denn weiß, wie das geht!

Es geht doch fast schon ohne Bargeld!

verschiedene Euro GeldscheineViele lieben ja Bargeld, aber die Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungsmitteln – darunter auch die Kreditkarte –  wächst ständig. Selbst beim Bäcker kann der Kunde sein Brötchen morgens schon mit der Karte zahlen und muss vorher nicht mehr zur Bank rennen, um Bargeld abzuheben. In Schweden kommen die Verbraucher schon ganz ohne Bargeld aus, wie im Artikel auf faz.net nachzulesen ist. Der Handel darf ja bekanntlich selbst festlegen, ab welcher Höhe eine Kartenzahlungen akzeptiert wird und der Kunde hat keinen Anspruch darauf mit der Karte zu zahlen. Allerdings hat auch der Handel verstanden, dass mit Bargeld ebenfalls Kosten verbunden sind und deshalb sind bei vielen Geschäften auch bei Beträgen unterhalb von 15,- Euro oder 10,- Euro Kartenzahlungen möglich.

Bildquelle:

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Hier schreibt Thomas Gödert

Online-Redakteur Finanzen. Arbeitet seit 2012 bei BergMedia.net. Thomas Gödert ist auch auf Google+ und Twitter aktiv.
Kategorie: Girokonto, Kreditkarte

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