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Kurzinfo zum Festgeld – Welche Bank wählen?

Das Hauptkennzeichen von Festgeld ist die Laufzeit der Anlage. Mit Vertragsabschluss vereinbart der Sparer mit der Bank einen Zinssatz, der für die gesamte Laufzeit der Geldanlage bestand hat. Der Zins ist also im Gegensatz zum Tagesgeld nicht variabel. Die Banken bieten für das Festgeld unterschiedliche Laufzeiten. Das reicht von wenigen Monaten, bis hin zu vielen Jahren. Mit Festgeld kann der Anleger meist eine höhere Rendite erzielen als beim Tagesgeld, kann aber dafür nicht täglich über sein Geld verfügen. Es ist Ratsam für den Anleger die Angebote der Banken zu vergleichen, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Wer sich selten um seine Einlagen kümmert, schmälert seinen Ertrag.

Anlagestrategie und Laufzeiten beim Festgeld

Je nach Marktlage sind kürzere oder längere Laufzeiten bei Festgeldern zu empfehlen. Welche Laufzeit aktuell die Beste für den Anleger ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Der Artikel: „Die Laufzeiten bei Festgeld – Welche ist jetzt die richtige?“ gibt einen guten Überblick, um diese Frage beantworten zu können. Zu den einzelnen Laufzeiten gibt es dort auch noch mal detaillierte Informationen, die eine Anlageentscheidung erleichtern.

Worauf ist beim Abschluss eines Festgeldes zu achten?

  • Lange Laufzeit – hoher Zinssatz
  • Mindestanlage beachten
  • Steuerliche Aspekte

In dieser kurzen Präsentation zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Abschluss eines Festgeldes achten sollten.

Darauf sollte der Anleger achten!

Da man nicht die Möglichkeit hat, auf das Geld zuzugreifen, falls man es plötzlich für den eigenen Bedarf benötigt, sollte der Sparer sich im klaren darüber sein, dass er während der Laufzeit keinen Zugriff auf die Einlagen hat. Es liegt ja fest angelegt beim Anbieter. Bei der Wahl der Geldanlage sollte der Anleger sich deshalb sicher sein, dass er das Geld auch wirklich nicht benötigt, solange der Vertrag gilt. Denn wer sich im Zweifel an anderer Stelle Geld besorgen muss oder gar den Dispo mit durchschnittlich 12,00 Prozent Zinsen nutzt, macht den Gewinn der Geldanlage zu Nichte.

So funktioniert die Geldanlage Festgeld

Festgeld bringt gute Zinsen und ist einfach zu verstehenAus Umfragen ist bekannt, dass mehr als 66 % der deutschen Sparer ihr Geld auf Girokonten und Sparbüchern lagern und sich wenig um mögliche Zinserträge kümmern. Dabei bietet das Festgeld ordentliche Renditen bei wenig Aufwand. Alle Gelder, die in naher Zukunft nicht für Konsum oder unerwartete Kosten, wie etwa eine Reparatur am Auto benötigt werden, sind auf einem Festgeldkonto gut aufgehoben.
Auch beim Festgeld ist der Markt in Bewegung und die Zinsen ändern sich in überschaubaren Zeiträumen. Solange ein Vertrag besteht, muss der Anleger sich darüber aber keine Gedanken machen, denn erst am Ende der Laufzeit ist es nötig, auf den Markt nach einem besseren Angebot zu suchen. Ähnlich wie beim Tagesgeld ist auch der Vertrag für ein Festgeldkonto innerhalb kurzer Zeit unter Dach und Fach und macht nur wenig Aufwand. Die Bedingungen sind denkbar einfach und es gibt keine komplizierten Vertragsklauseln oder gar Fallstricke, auf die ein Anleger achten müsste. Beim Festgeldkonto ist es wichtig, das Konto am Ende der Laufzeit zu kündigen. Bei einigen Anbietern wird das Geld sonst für einen weiteren Turnus fest angelegt. Dieser Vorgang wird Prolongation genannt. Ob das der Fall ist, kann dem Vertrag entnommen werden. Die ordentliche Kündigung macht aber auch Sinn, weil Neukunden zum Teil bessere Konditionen erhalten als Bestandskunden.

Warum das Thema Einlagensicherung jeden Sparer betrifft

Bei der Wahl der neuen Bank für die Geldanlage ist es auch wichtig darauf zu achten, wie Einlagen im Falle einer Insolvenz geschützt wären.Wie oben bereits beschrieben, ist die Geldanlage in Festgeld eigentlich risikofrei. Doch was passiert wenn eine Bank insolvent sein sollte? Nicht nur Sparer die Beträge über 100.000,- Euro anlegen möchten, sollten auf die Einlagensicherung achten. Einige Anbieter sind freiwillig auch bei höheren Einlagen abgesichert, aber man sollte bei größeren Anlagesummen auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, das Geld auf mehrere Banken aufzuteilen. Was es genau mit der Einlagensicherung auf sich hat und welche Einlagensicherungssyteme es gibt, wird in dem Artikel „So funktioniert die Einlagensicherung“ ausführlich beschrieben. In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll auf das Herkunftsland der Bank zu achten.

Steuern

Für Zinsen, die mit Sparprodukten erwirtschaftet werden, ist in der Bundesrepublik Deutschland die Abgeltungssteuer zu entrichten. Um die Freibeträge nutzen zu können, muss bei der Bank ein Freistellungsauftrag eingerichtet werden. Ansonsten wird der gesamte Gewinn besteuert. Mit der Freistellung müssen erst ab einer Rendite von 801 Euro für Alleinstehende und bis 1.602 Euro für verheiratete Paare Steuern entrichtet werden.

Wann eignet sich Festgeld als Geldanlage?

Festgeld eignet sich für Erspartes, dass in naher Zukunft nicht für den Lebensunterhalt gebraucht wird. Für den Notgroschen ist das Tagesgeld besser geeignet. Festgeld bietet höhere Zinsen, dafür ist das Geld aber während der Laufzeit nicht verfügbar.

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» Anlagestrategie für Tagesgeld und Festgeldoben

Wie finde ich das richtige Angebot?

Die Banken passen die Festgeldzinsen ständig an die üblichen Marktzinsen an. Das ist ein dynamischer Markt und deshalb ist ein aktueller Vergleich der Angebote unerlässlich. Unser Vergleichsrechner listet immer die aktuellen Angebote.

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» Zum Festgeld-Vergleichsrechneroben

Wie finde ich die richtige Laufzeit?

Bei Festgeld gibt es Laufzeiten von wenigen Monaten, bis hin zu mehreren Jahren. Welche Laufzeit für den Sparer aktuell die Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dabei spielt das aktuelle Zinsniveau eine Rolle, aber auch für was das Geld später gebraucht wird. Die Frage muss sich jeder individuell beantworten. Als Hilfe bieten wir eine Artikelserie zur Orientierung mit Auswahlkriterien und Beispielen zu jeder Laufzeit.

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» Die Laufzeiten bei Festgeld – Welche ist jetzt die richtige?oben

Kann ich auch vor Ende der Laufzeit an mein Geld herankommen?

Das ist eigentlich nicht vorgesehen. Schließlich profitieren Kunden bei einer Festgeldanlage von höheren Zinsen. Wer sich nicht sicher ist, ob das Geld während der Laufzeit gebraucht wird, sollte sich eher für ein Tagesgeldkonto oder für Festgeld mit entsprechend kurzer Laufzeit entscheiden. Einige Banken erlauben zwar eine vorzeitige Verfügung, allerdings verfallen dann oft die Zinszahlungen oder es wird eine Gebühr fällig. Allerdings gibt es einige Kombiprodukte aus Tagesgeld und Festgeld, die in Betracht kommen, wenn wenigsten ein Teil des Geldes verfügbar sein soll.

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» Kann Festgeld vorzeitig gekündigt werden?

Was passiert am Ende der Laufzeit mit meinem Geld?

Hier haben die Banken unterschiedliche Vorgehensweisen und deshalb sollten Sparer genau auf die Regelung achten. Viele Banken überweisen den Anlagebetrag nebst Zinsen einfach zurück auf das Referenzkonto des Kunden. Andere Banken sehen eine automatische Wiederanlage des Geldes (Prolongation) vor, wenn der Kunde nicht vor dem Ende der Laufzeit mitteilt, dass das Geld auf das Referenzkonto überwiesen werden soll. Üblicherweise wird das Geld dann wieder für die zuvor gewählte Laufzeit und den dann gültigen Zinssatz fest angelegt. Wer das Geld am Ende der Laufzeit für den Konsum nutzen möchte oder dann zu einem Anbieter mit Spitzenkonditionen wechseln möchte, muss das Festgeld rechtzeitig kündigen.

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» Prolongation bei Festgeldern – darauf sollte der Anleger achtenoben

Was ist in Bezug auf die Anlagesumme zu beachten?

Bei den Festgeldern verlangen einige Anbieter eine Mindestanlagesumme. Das reicht von 500,- Euro, die mindestens festgelegt werden müssen, bis hin zu einer Mindestanlagesumme von 10.000,- Euro. Festgeld eignet sich deshalb durchaus auch für kleinere Sparbeträge. Unser Vergleichsrechner bietet die Möglichkeit die Angebote zu filtern, sodass nur Angebote gezeigt werden, die dem gewünschten Anlagebetrag entsprechen.

Der maximale Anlagebetrag ist zum Teil auch begrenzt. Oft sind aber auch sehr hohe Anlagebeträge möglich. Wir raten, sich dann genau mit der Einlagensicherung der Bank auseinanderzusetzen. Allgemein wird geraten, sich an die Grenzen der gesetzlichen Einlagensicherung zu orientieren.

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» Mindestanlagesumme – Bei welchen Banken sind auch Kleinsparer willkommen?oben

Wie sicher ist die Geldanlage mit Festgeld?

Für das Festgeld gilt die gesetzliche Einlagensicherung. Deshalb sind pro Sparer 100.000,- Euro abgesichert. Einige Banken haben zusätzlich eine freiwillige Einlagensicherung, die auch höhere Einlagen absichert. Innerhalb dieser Grenzen hat der Kunde kein Risiko.

Der passende Ratgeber und Tipps:

» Die Einlagensicherung bei Tagesgeld und Festgeld
» Was sind mündelsichere Geldanlagen?oben

Muss ich beim Festgeld eine Kontoführungsgebühr zahlen?

Nein! Die Kontoführung ist kostenlos und auch sonst fallen keine Gebühren an. Genau wie bei einem Tagesgeldkonto. Schließlich findet auf dem Konto ja kein Zahlungsverkehr statt, wie auf dem Girokonto.

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» Das kostenlose Tagesgeldkonto ist in der Branche üblich

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Was ist das Referenzkonto bzw. Verrechnungskonto?

Das Referenzkonto dient der Sicherheit. Gelder können nur zwischen dem Referenzkonto und dem Sparkonto transferiert werden. Das ist in der Regel das Girokonto der Sparer. Zum Teil haben die Banken bei den Festgeldern noch ein Verrechnungskonto vorgeschaltet. Von dort aus wird dann das Geld auf das eigentliche Festgeldkonto transferiert. Das macht Sinn, weil Kunden oft mehrere Festgeldkonten beim gleichen Anbieter mit unterschiedlichen Laufzeiten führen. Am Ende der Laufzeit landet das Geld dann auf dem Verrechnungskonto und kann neu auf unterschiedliche Laufzeiten verteilt werden. Dieses Konto ist dann oft ein Tagesgeldkonto, auf dem der Kunde ebenfalls Zinsen erhält.

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» Das Referenzkonto bietet Sicherheitoben

Was hat es mit dem PostIdent und der Video-Legitimation auf sich?

Der Gesetzgeber verlangt im Rahmen des Geldwäschegesetzes von den Banken, dass sie die Identität der Antragsteller zweifelsfrei feststellen. Dazu dient das PostIdent-Verfahren, bei dem der Antragsteller mit seinen Ausweisdokumenten und dem Antragsformular persönlich bei einem Mitarbeiter der Post vorstellig werden muss, damit das Konto eröffnet werden kann. Mittlerweile gibt es aber auch die Möglichkeit die Legitimation von zu Hause aus mithilfe eines Video-Chats durchzuführen.

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» So funktioniert das Postident-Verfahren bei Bankgeschäften
» Einfach besser! Die Kontoeröffnung per Video-Identoben

Muss ich die Gewinne der Festgeldanlage versteuern?

Ja, auch bei den Festgeldern muss die Abgeltungssteuer gezahlt werden. Allerdings können Sparer Freibeträge geltend machen. Die liegen pro Sparer bei 801,- Euro.

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Welche Wirkung hat der Kaufkraftverlust auf mein Geld?

Unser Wirtschaftssystem ist auf ständiges Wachstum ausgelegt. Deshalb ist eine moderate Inflationsrate und damit der Kaufkraftverlust sogar gewollt. Die Europäische Zentralbank strebt dabei eine Zielmarke von rund 2,00% an. Der Kaufkraftverlust knabbert deshalb ständig an der Rendite der Sparer. Daher ist es notwendig, die Zinsen der Geldanlage im Blick zu haben und darauf zu achten, den Kaufkraftverlust durch die Inflation so gering wie möglich zu halten und bei Bedarf den Anbieter zu wechseln.

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» Die Auswirkungen von Kaufkraftverlust und Leitzins auf Sparprodukteoben

Wie erhalte ich regelmäßig Informationen über neue Angebote und Zinsen?

Der Markt ist in ständigem Wandel und wer sich nicht regelmäßig um seine Geldanlage kümmert, verpasst die besten Angebote und muss auf Rendite verzichten. Wer sich regelmäßig über aktuelle Angebote für Tagesgeld und Festgeld informieren möchte, sollte sich für unseren kostenlosen Newsletter registrieren. Der landet zuverlässig im Postfach und erinnert den Leser daran, seine Geldanlage auf den neusten Stand zu bringen.

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