Nah am Kunden und neuste Technik 
Das sind die besten Internetbanken!

Die Internetbank ist die bessere WahlDie Internetbanken arbeiten kosteneffizient und haben trotzdem sehenswerte Finanzprodukte im Programm. Sie sind innovativ und richten den Blick auf die Bedürfnisse der Kunden. Noch immer haben die Internet- und Direktbanken die Nase vorn und lassen selbst die aufgehübschte Filiale alt aussehen.

Bei den Internetbanken bleibt das Konto kostenlos!

Unser Bankenvergleich ist ja so etwas wie ein Banken-TÜV. Wir schauen genau auf alle Konditionen eines Finanzprodukts und helfen unseren Lesern dadurch einProdukt zu finden, das zu den eigenen Bedürfnissen passt. Bei uns bekommt noch lange nicht jedes Produkt eine Plakette aufgeklebt, nur weil Rost und Staub es gerade noch so zusammenhalten. Bei uns muss auch der Oldtimer im besten Zustand sein! Aber besser ist es doch, wenn eine Bank mit traditionellen Wurzeln zeitgemäße und innovative Produkte bereithält. Spielt ja auch eigentlich keine Rolle, wie sich die Bank nennt; Omnikanalbank, Internetbank, Online-Bank oder Direktbank. Hauptsache der Kunde bekommt die Leistung, die er erwartet, und das zu einem Preis, der angemessen ist.

Gerade flattern unzählige Briefe in die Postkästen der Verbraucher. Darin steht, dass ihr Konto bald nicht mehr kostenlos sein wird und dass sich die AGBs und die Preise ändern. Von prominenter Stelle heißt es dann dazu, dass Leistung auch etwas kosten müsse und dass auch anderswo das Konto bei den aktuellen Rahmenbedingungen nicht kostenlos bleiben kann.

Derweil bekräftigt die DKB ihr Versprechen, dass der Kunde dauerhaft ein kostenloses Girokonto bekommt, und sagt noch mal „Goodbye Kontoführungsgebühr“. Und auch andere Onlinebanken machen keine Anstalten, die Gebühren zu erhöhen. Die können das und dazu gibt es noch eine kostenlose Kreditkarte, vergleichsweise hohe Guthabenzinsen auf dem Kreditkartenkonto, mobile Banking-Apps und einen automatischen Kontowechselservice. Ach ja, der Dispo ist da ebenfalls ziemlich niedrig, und wie hoch der Zinssatz ist, kann man sogar im Internet einsehen, ohne erst einen Termin mit einem Berater zu vereinbaren. Die Liste mit Features ist da so lang, wie die Auflistung der Gebühren für das alte Filialkonto.

Moment mal! Da war doch noch die Beratung. OK, der bargeldlose Zahlungsverkehr und Bargeldverfügungen sind ja nicht gerade enorm beratungsintensiv. Aber, die Geldanlage! Da braucht der Kunde Hilfe! Gerade die Deutschen sind ja ausgesprochene Börsenmuffel. Allerdings meldet die BaFin gerade, dass die Zahl der Beschwerden gestiegen ist. Der Vorwurf:  Untaugliche Anlageempfehlungen und die Berater seien wenig vertrauenswürdig. Die Nachricht, dass angeblich aktiv gemanagte Fonds letztendlich nur passiv einen Index abbilden und dafür trotzdem ordentlich Gebühren eingestrichen werden, motiviert nicht gerade eine Beratung in Anspruch zu nehmen, sondern fördert eher das Vorhaben, die Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen.

Was machen die Internetbanken besser?

Neukunden können von Sonderzinsen profitierenWer meint, dass die Internetbanken letztendlich nur den Kostenvorteil ausspielen können, der hat nicht genau genug nachgesehen. Die Onlinebanken können mehr! Wahrscheinlich wären die Bankkunden auch bereit eine Kontoführungsgebühr zu zahlen, wenn dafür ein Mehrwert geboten wird. Mehrwert ist ein gutes Stichwort. Schauen wir doch mal, was die Internetbanken aktuell so an zusätzlichen Features bieten, obwohl die Konten kostenlos sind.

Mehr ist immer besser! Das gilt für den Kunden nicht immer, vor allem nicht beim Dispozins. Hier nehmen die Filialbanken gerne mal mehr. Gerade im ländlichen Raum, wo eine Konkurrenz unter den traditionellen Banken quasi nicht besteht, ist der Dispo meist zweistellig. Das war schon mal ein Aufreger, der öffentlichkeitswirksam im Bundestagswahlkampf ausgespielt wurde. Bei der DKB liegt der Dispozins derzeit bei 6,90 % und bei der ING-DiBa liegt der Dispozins derzeit bei 6,99%. Die Consorsbank verlangt 7,75% und das ist nur ein sehenswertes Produktmerkmal dieser Banken für das Girokonto.

Bei der DKB erhalten Kunden zum Beispiel aktuell 0,60% Zinsen für Gelder, die auf dem Kreditkartenkonto geparkt sind. Im Niedrigzinsumfeld ist das ein Zinssatz, der sich sehen lassen kann, und wie wir wissen, zahlen die meisten Hausbanken gerade 0,00% Zinsen für die Guthaben ihrer Kunden. Und die Sparspezialisten unter den Internetbanken bieten dauerhaft höhere Zinsen. Wer Neukundenangebote nutzt, kann seine Realrendite noch etwas verbessern.

Münzgeld - Kleinvieh macht auch MistBei meiner alten Hausbank musste ich trotz Online-Konto für jede Transaktion Geld zahlen. Lediglich fünf waren inklusive. Bei der Consorsbank ist das Banking kostenlos und der Kunde kann jährlich eine Prämie bis zu 100,- Euro erwirtschaften, denn für eine Kartenzahlung werden jeweils 10 Cent gutgeschrieben. Ein ähnliches Konzept hat auch die Santander Bank zu bieten. Da darf man sich schon mal fragen, warum man den gleichen Betrag pro Kartenzahlung an die Bank zahlen soll.

Wirklich sehenswert sind aber Neuerungen, die durch neue Technologien möglich werden. Da haben die Internetbanken die Nase vorn oder sie kooperieren mit Anbietern, die das nötige Know-how bereitstellen. So kann ein Konto heute komplett online eröffnet werden. Das geht mit einem Video-Chat. Auch der Kontowechsel läuft bei vielen Banken schon automatisch ab. Die Bank braucht die Zustimmung des Kunden und kann dann auf das alte Konto zugreifen und die Zahlungspartner ermitteln. Der Nutzer muss nur noch entscheiden, welch Zahlungspartner benachrichtigt werden sollen und somit ist das Konto innerhalb kürzester Zeit und ohne viel Aufwand umgezogen.

Das Smartphone als GeldbörseUm die Kontenbewegungen im Blick zu haben, bieten die Banken heute Apps für das Smartphone, für den Tablet und natürlich auch für den Desktop. Wir können also jederzeit Kontenbewegungen kontrollieren oder nachsehen, was wir uns diesen Monat noch leisten können. Dabei bieten einige Internetbanken ihren Kunden einen Finanzmanager. Das ist ein digitales Haushaltsbuch. Das erkennt und kategorisiert die Ausgaben und so wissen wir jederzeit, für was wir unser Geld ausgeben. Zum Teil können wir uns über die Transaktionen via E-Mail oder SMS informieren lassen. Das schützt das Konto vor Missbrauch und wir können unseren Kontrollpflichten nachkommen, ohne regelmäßig Zeit dafür einzuplanen. Das gibt es nicht nur für das Girokonto, sondern auch die Kreditkartenanbieter machen das möglich.

Überweisungen können wir abarbeiten, indem wir die Rechnung fotografieren. Die App findet die nötigen Daten und wir müssen nicht mal die IBAN tippen. Mit Apps wie Cringle können wir schnell Geld an Freunde versenden. Dazu reicht eine SMS oder eine E-Mail, falls der Kontakt diesen Dienst nicht eh schon auf dem Smartphone installiert hat.

Manche Dienste machen das Banking schnell und einfach, andere Angebote erlauben es uns, dem Bezahlen und dem Banking eine individuelle Note zu verpassen. Dann können wir uns eine Wunsch-PIN aussuchen, oder die Kreditkarte mit einem eigenen Design versehen.

Börse & MärkteDas waren doch schon mal ein paar Argumente für die Girokonten der Internetbanken, die sich sehen lassen können und die Liste lässt sich fortsetzen. Dabei haben wir bisher ja fast nur von den Girokonten gesprochen. Die meisten dieser Banken bieten aber auch Sparprodukte, ein Depot oder Kredite. Auch bei den Depots spielen die Kosten eine gewichtige Rolle und die Direktbanken verzichten in der Regel auf eine Grundgebühr und bieten dabei sehr günstige Orderkosten und zum Teil auch kostenlose Sparpläne.

Online-Kredite haben den Vorteil, dass die Kunden sehr schnell an das gewünschte Geld kommen. Auch dabei spielen die Video-Legitimation und die Möglichkeit Dokumente hochzuladen eine Rolle. Das die Internetbanken hier gute Zinsen bieten hat sich schon rumgesprochen aber auch bei der Rückzahlung sind die Banken hier flexibler. Kostenlose Sondertilgungen sind zum Beispiel kostenlos, während in der Filiale immer noch eine Vorfälligkeitsentschädigung üblich ist.

Je nach Nutzung ist eine bestimmte Kreditkarte zu empfehlenAuch bei den Kreditkarten sind die Internetbanken kostengünstig und bieten dabei eine Menge. Zum Beispiel der Anbieter Barclaycard, der ermöglicht es seinen Kunden aktuell Waren, die mit der Kreditkarte gekauft wurden, innerhalb von 12 Monaten für 50% der Kaufsumme wieder zurückzukaufen. Bei den Karten mit einer Jahresgebühr kann der Kunde die Rückkauf Garantie sogar bis zu 24 Monate nach dem Kauf in Anspruch nehmen. Zudem hat der Kunde jetzt auch die Möglichkeit mit nur wenigen Klicks im Kartenbanking einen Zahlplan einzurichten und so zum Beispiel den Fernseher, der mit der Kreditkarte bezahlt wurde, in monatlich festen Raten und günstigen Zinsen abzuzahlen.

Sehr gut an den Internetbanken ist unserer Meinung nach auch, dass alle Konditionen transparent im Netz zu finden sind. Das macht den Vergleich einfach und es zeigt, dass die Banken nichts zu verbergen haben. Die Mühe, die Stiftung Warentest zum Beispiel hatte, um die Zinsen für den Dispositionskredit einzelner Banken in Erfahrung zu bringen, spricht Bände, allerdings nicht für Banken, die ihre Konditionen verstecken müssen.

Fazit

Unser Fazit zum ProduktDas Problem vieler traditionellen Banken ist, dass sie wenig oder gar nicht auf die Bedürfnisse ihrer Kunden schauen und noch immer mit Denkmustern operieren, die funktionierten, als der Schalter die zentrale Anlaufstelle war und die Konkurrenz dürftig. Man wird nicht zur Internetbank, wenn die Azubis in Facebook über ihre Ausbildung berichten, während von der Arbeit eigentlichen Mitarbeiter nichts zu sehen oder zu hören ist. Die traditionellen Banken leiden unter veralteten IT-Infrastrukturen und es fehlt neben Ideen und Innovationskraft einfach auch am nötigen Geld, jetzt die Wege zu beschreiten, die Omnikanalbanken, Direktbanken, Internetbanken und Fintechs schon beschreiten. Die Kunden müssen entscheiden, ob sie dafür zahlen möchten, was andere verschlafen haben oder ob die es nicht besser ist, jetzt schon von den Vorteilen und Erleichterungen zu profitieren, die uns die Internetbanken und Fintechs bieten. Die Internetbanken machen das Sparen, das Bezahlen und das Geld anlegen einfacher, günstiger und besser!

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Hier schreibt Thomas Gödert

Online-Redakteur Finanzen. Arbeitet seit 2012 bei BergMedia.net. Thomas Gödert ist auch auf Google+ und Twitter aktiv.
Kategorie: Depot, Festgeld, Girokonto, Kreditkarte, Tagesgeld

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